Das Wichtigste
- POP-7 ist das Allround-Polymer für Sequenzierung und Fragmentanalyse.
- POP-6 bietet eine höhere Auflösung bei der Sequenzierung, mit längeren Laufzeiten.
- POP-4 ist für die Fragmentanalyse in der Humanidentifizierung (HID) optimiert.
- Die Beutel enthalten 96, 384 oder 960 Proben und werden bei 2–8 °C gelagert. Im Gerät halten sie bis zu 14 Tage bei höchstens 25 °C; über 25 °C hält POP-7 7 Tage.
Lieferbare Beutel
| Produkt | Beutelgröße | Typische Anwendung | Für | OEM-Art.-Nr. (Referenz) | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| POP-7 Polymer-Beutel | 96 Proben | Sequenzierung und Fragmentanalyse | 3500 / 3500xL / SeqStudio Flex | A26073 | Preis anfragen |
| POP-7 Polymer-Beutel | 384 Proben | Sequenzierung und Fragmentanalyse | 3500 / 3500xL / SeqStudio Flex | 4393708 | Preis anfragen |
| POP-7 Polymer-Beutel | 960 Proben | Sequenzierung und Fragmentanalyse | 3500 / 3500xL / SeqStudio Flex | 4393714 | Preis anfragen |
| POP-6 Polymer-Beutel | 96 Proben | Hochauflösende Sequenzierung | 3500 / 3500xL / SeqStudio Flex | A26071 | Preis anfragen |
| POP-6 Polymer-Beutel | 384 Proben | Hochauflösende Sequenzierung | 3500 / 3500xL / SeqStudio Flex | 4393717 | Preis anfragen |
| POP-6 Polymer-Beutel | 960 Proben | Hochauflösende Sequenzierung | 3500 / 3500xL / SeqStudio Flex | 4393712 | Preis anfragen |
| POP-4 Polymer-Beutel | 96 Proben | Humanidentifizierung (HID) und Fragmentanalyse | 3500 / 3500xL / SeqStudio Flex | A26070 | Preis anfragen |
| POP-4 Polymer-Beutel | 384 Proben | Humanidentifizierung (HID) und Fragmentanalyse | 3500 / 3500xL / SeqStudio Flex | 4393715 | Preis anfragen |
| POP-4 Polymer-Beutel | 960 Proben | Humanidentifizierung (HID) und Fragmentanalyse | 3500 / 3500xL / SeqStudio Flex | 4393710 | Preis anfragen |
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OEM-Artikelnummern dienen nur dem Abgleich, damit Sie sehen, was Ihr Gerät heute verwendet.
Welches Polymer ist das richtige?
POP-7 deckt die meisten Sequenzier- und Fragmentanalysen auf dem 3500 ab und ist die übliche Wahl, wenn ein Polymer für das ganze Labor reichen soll. POP-6 trennt eng beieinanderliegende Peaks besser, was bei schwierigen Templates und Mutationsanalysen hilft, braucht aber längere Läufe. POP-4 ist das Polymer, auf dem STR-Kits für die Humanidentifizierung am 3500 typischerweise validiert sind.
| Polymer | Geeignet für | Beispiel-Run-Modul | Laufzeit | Read-Länge |
|---|---|---|---|---|
| POP-7 | Sequenzierung, Fragmentanalyse | StdSeq50_POP7 | ≤ 125 min | ≥ 700 Basen |
| POP-7 | Schnelle Fragmentanalyse | FragAnalysis36_POP7 | ≤ 30 min | — |
| POP-6 | Hochauflösende Sequenzierung | StdSeq50_POP6 | ≤ 135 min | ≥ 600 Basen |
| POP-4 | Humanidentifizierung, kurze Reads | RapidSeq36_POP4 | ≤ 45 min | ≥ 400 Basen |
Werte aus dem Datenblatt des Herstellers für 3500/3500xL.
Wenn Sie den Polymertyp wechseln, spülen Sie Pumpe und Kanäle zuerst mit Conditioning-Reagenz und führen danach eine neue spektrale Kalibrierung durch: Jeder Polymertyp braucht für jedes Farbstoffset eine eigene spektrale Kalibrierung.
Standzeit im Gerät und Injektionsgrenzen
Ein Beutel darf bis zu 14 Tage bei höchstens 25 °C im 3500 bleiben. Über 25 °C ist POP-7 auf 7 Tage begrenzt. Das Gerät liest Tage, Injektionen und Verfallsdatum vom RFID-Etikett des Beutels und fordert einen Ersatz an, sobald eine Grenze erreicht ist.
Die Beutelgröße ist deshalb eine Frage des Durchsatzes. Ein Beutel mit 960 Proben reicht auf dem 3500 (8 Kapillaren) für 120 Injektionen und auf dem 3500xL (24 Kapillaren) für 40, muss aber trotzdem innerhalb der Standzeit verbraucht werden. Labore mit wenigen Läufen pro Woche verwerfen mit 384- oder 96-Proben-Beuteln weniger.
Lagerung und Handhabung
- Lagern Sie ungeöffnete Beutel bei 2–8 °C. Nicht einfrieren.
- Lassen Sie den Beutel vor dem Einsetzen Raumtemperatur annehmen. Kaltes Polymer gibt beim Erwärmen gelöstes Gas ab, das Blasen in der Pumpe bildet.
- Prüfen Sie das Verfallsdatum: Das Gerät akzeptiert keine abgelaufenen Beutel.
- Setzen Sie den Beutel so ein, dass das RFID-Etikett zum Gerät zeigt.
- Setzen Sie neue Beutel mit dem Assistenten Replenish Polymer ein, statt von Hand nachzufüllen.
Blasen und Stromprobleme vermeiden
Die meisten Fehler wegen instabilem Strom entstehen durch Blasen im Polymerweg, abgelaufenes oder gealtertes Polymer, alten Puffer oder ein Leck. Bevor Sie Teile tauschen: Blasen mit dem Assistenten entfernen, frisches Polymer und neue Pufferbehälter einsetzen und Pumpenblock sowie Array-Anschluss auf Lecks prüfen. Der Ratgeber zur 3500-Fehlerbehebung nennt weitere Ursachen nach Symptom.
Häufige Fragen
Kann ich POP-7 für die Fragmentanalyse verwenden?
Ja. POP-7 eignet sich auf dem 3500 für Sequenzierung und Fragmentanalyse. Fragmentanalyse-Module wie FragAnalysis36_POP7 sind auf einem 36-cm-Array in etwa 30 Minuten fertig.
Warum lehnt der 3500 einen Polymer-Beutel ab?
Der Beutel ist abgelaufen, seine Injektionen sind verbraucht oder das RFID-Etikett kann nicht gelesen werden. Prüfen Sie Verfallsdatum und Lage des Etiketts und setzen Sie den Beutel erneut ein.
Welche Beutelgröße sollte ich bestellen?
Schätzen Sie Ihre Injektionen über 14 Tage. Ein Beutel mit 960 Proben reicht auf dem 3500 für 120 Injektionen und auf dem 3500xL für 40. Wenn Sie diese Menge innerhalb der Standzeit nicht nutzen, ist ein Beutel mit 384 oder 96 Proben pro tatsächlich genutzter Injektion günstiger.
Passen 3500-Polymere auch in den 3730 oder 3130?
Nein. Die 3730- und 3130-Serie verwenden Polymer in Flaschen, die 3500-Serie dagegen Beutel mit RFID-Etikett. Die Kompatibilitätstabelle zeigt das Format für jedes Gerät.
Kann ich diese Beutel im SeqStudio Flex verwenden?
Ja. Die POP-7-, POP-6- und POP-4-Beutel sind für den 3500 und den SeqStudio Flex gekennzeichnet, zum Beispiel A26073 für POP-7 und A26071 für POP-6.
Verwendet der SeqStudio POP-Beutel?
Nein. Der 4-Kapillar-SeqStudio verwendet POP-1-Polymer, das bereits in seiner Kartusche steckt, es gibt also keinen separaten Beutel zu bestellen. Siehe SeqStudio.
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